Lügen, Tod und Teufel


Komödie in zwei Akten
von R.W. Langer

Inhalt:

Als der „Chef“ auf Urlaub ist, lässt sich sein „Vize“, der Erzengel Gabriel, vom Teufel zu einer Wette um die Seelen des untreuen Ehepaares Ferdinand und Mathilde Rüssel überreden:
Wer lügt öfter? Frauen oder Männer? Um das herauszufinden, werden die Lügen des Ehepaares einen ganzen Tag lang gezählt. Doch gerade an diesem Tag ist das Chaos perfekt: es wird so sehr gelogen und betrogen, dass zuletzt sogar der Tod den Überblick verliert....

 

Über den Autor:



R.W.Langer wurde 1967 in Wien geboren und wuchs in den Bezirken Meidling und Simmering auf.
In der Schule schaffte er den Spagat zwischen Klassenbestem und Klassenkasperl. Durch Lehrkräfte und Mitschüler nahezu dazu genötigt suchte er schon früh den Weg zum Schauspiel.
Ein Engagement am K&K Theater von Hans Peter Heinzl (gest. 1996) scheiterte daran, dass R.W.Langer seine Ausbildung zum EDV-Ingenieur nicht abbrechen wollte. Jedoch ermunterte ihn Hans Peter Heinzl, seine schauspielerische Begabung nicht im Sande versickern zu lassen.
So führte R.W. Langer sein Weg über zwei Hauptrollen in den „Uni-Games II und III“ (von Studenten kreierte Spielfilme im Super-8-Format) über mehrere Engagements bei „Theatro Longino“ bis zur Groß Enzersdorfer Theatergruppe „Lampenfieber“, wo er seit 1989 eine Stütze sowohl im schauspielerischen als auch im organisatorischen Bereich ist.
Kleine Abstecher ins Kabarettfach mit der von ihm gegründeten Gruppe „PR-Kabarett“ verliefen ebenfalls sehr erfolgreich.

Hauptberuflich arbeitet R.W. Langer heute im EDV-Bereich als Berater für ERP-Systeme.

Privat hat R.W. Langer seine Heimat in Maria Lanzendorf / Niederösterreich gefunden. Dort teilt er seine Wohnung mit etwa 200 Fischen und einer Frau (liebevoll sein „besseres Drittel“ genannt).

Seinem Erstlingswerk „Lügen, Tod und Teufel“ folgte „Cafe Mars“ (gemeinsam mit der Schauspielkollegin Edith Soukup geschrieben).
Derzeit arbeitet R.W.Langer an der Veröffentlichung mehrerer Brettspiele.

 

Persönliche Worte des Autors:

Was darf man sich schon von einer Theatergruppe erwarten, deren Logo einen Schauspieler mit Knopf in der Zunge zeigt?
Wenn Sie zum Stammpublikum gehören, kennen Sie die Antwort bereits. Sollten Sie „die Auersthaler“ noch nicht gesehen haben, kann ich Ihnen versprechen: Sehr viel !!!
Ich bin überzeugt, dass die Weinviertler Theatergruppe auch in diesem Jahr ihrem guten Ruf wieder gerecht wird und freue mich ganz besonders, dass ich dieses Mal mit „Lügen, Tod und Teufel“ (LTT) einen entscheidenden Beitrag dazu leisten darf.

Die Entstehungsgeschichte von LTT reicht weit ins vorige Jahrtausend zurück.
Schwirrten schon immer die irrwitzigsten Ideen für Drehbücher durch meinen Kopf, drehte es sich seit meinem Mitwirken in diversen Theatergruppen immer mehr Richtung Theaterstück. Seit 1989 bin ich Mitglied der niederösterreichischen Theatergruppe „KTK Lampenfieber“, und es muss auch ungefähr in diesem Jahr gewesen sein, als ich die Idee zu LTT hatte.
Mir schwebte von Anfang an eine Nestroy-esque Komödie – versetzt in die Gegenwart – vor, da ich finde, dass es von dieser Art viel zu wenige gibt.
Von der Idee bis zur Veröffentlichung dauerte es dann lächerliche 15 Jahre, und es war ein wunderbarer Moment, als ich das Werk erstmals 2002 auf der Bühne in Groß Enzersdorf bewundern durfte. (Übrigens damals schon mit der Auersthalerin Christine Pammer in einer der Hauptrollen!)

Inzwischen ist das Werk bereits von vier Bühnen gespielt worden.
Für mich ist die Aufführung der Auersthaler ein weiterer Höhepunkt. Nicht nur, weil die Auersthaler Theatergruppe für mich zu den besten Amateurgruppen Niederösterreichs zählen, sondern auch weil ich schon neugierig bin, was die kreativen Weinviertler noch an meinem Werk verbessert haben (es war mein ausdrücklicher Wunsch, dass sie sich nicht sklavisch an die Textbücher halten).
Und letztendlich kommen durch diese Aufführungen wieder ein paar Tantiemen in die ausgeblutete Kassa eines heimischen Poeten.
Aber ganz ehrlich – die schönste Belohnung für mich sind Sie, meine Damen und Herren. Ein applaudierendes und lachendes Publikum!
Und um diese Belohnung hautnah zu erfahren, werde ich mich bei der Premiere ganz einfach unter Sie mischen…